Berlin

Wo Taschendiebe im August besonders häufig zuschlugen

Die Polizei veröffentlicht jeden Monat Karten, die zeigen, wo Taschendiebe besonders häufig zuschlagen. Die Schwerpunkte.

Foto: Polizei Berlin

Die Polizei hat erneut ihre monatliche Auswertung der Taschendiebstähle in Berlin veröffentlicht. Im Vergleich zum Juli gibt es viele Gemeinsamkeiten, aber auch einige Unterschiede.

Erneut sind vor allem die Friedrichstraße, der Alexanderplatz, der Potsdamer Platz, der Checkpoint Charlie und der Hackesche Markt bei Taschendieben beliebt, Orte also, an denen sich besonders viele Touristen aufhalten.

Dahinter folgt die City West. Der Trend, dass am Kottbuser Tor weniger Taschendiebstähle als noch vor einigen Monaten stattfinden, ist stabil. Auch Warschauer Straße und Hermannplatz gehören nach wie vor zu den Orten, wo viele Diebstähle geschehen. Auch Spandau ist betroffen.

Dagegen werden die Schloßstraße in Steglitz, der U-Bahnhof Turmstraße und die Flughafenstraße nicht mehr aufgeführt. Sie gehörten im Juli noch zu den Schwerpunkten.

Die Schwerpunkte im August im Überblick:

Mit 40.399 angezeigten Fällen im Jahr 2015 hatte der Diebstahl in Berlin ein neues Rekordhoch erreicht, was einem Anstieg von rund 26 Prozent gegenüber 2014 entspricht. Aufgeklärt wurden von der Polizei nur etwa vier Prozent. Seit 2013 hat sich in Berlin die Zahl der Fälle sogar verdoppelt.

Der beste Schutz sei ein wachsamer Umgang mit den eigenen Sachen, so die Polizei. Dafür sei es gut, die gängigsten Tricks der Diebe zu kennen.