Prozess

Angeklagte schweigen zu Raubüberfall mit 30.000 Euro Beute

Im Prozess um einen Raubüberfall mit 30.000 Euro Beute schweigen die Angeklagten. Sie sollen einen Bekannten ausgeraubt zu haben.

Nach einem Raubüberfall auf einen Passanten in Berlin-Mitte mit einer Beute von 30.000 Euro stehen zwei Angeklagte vor dem Landgericht. Die 43- und 44-Jährigen sollen einen Mann, den sie flüchtig kannten, attackiert und die Herausgabe einer Plastiktüte mit Bargeld verlangt haben. Die Verteidiger haben zu Prozessbeginn am Freitag erklärt, dass sich ihre Mandanten zunächst nicht zu den Vorwürfen äußern werden.

Bei dem Überfall im Januar 2016 wurde der Geschädigte unter anderem durch Schläge mit einer Bierflasche im Gesicht und am Kopf verletzt. Mitarbeiter der Berliner Straßenreinigung hätten das Geschehen beobachtet, heißt es in der Anklage. „Die beiden Zeugen schlugen mit Schneeschaufeln auf die Angeschuldigten ein, die daraufhin die Flucht ergriffen.“

Die Verdächtigen waren nach Telefonüberwachungen wenige Wochen nach dem mutmaßlichen Raub festgenommen worden und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Mit einem Urteil wird nach bisherigen Planungen des Gerichts im September gerechnet.