Bilanz zu Diebstählen

Wo Taschendiebe in Berlin besonders häufig zuschlagen

Wo in Berlin ist die Gefahr am größten, bestohlen zu werden? Am Kottbusser Tor nicht mehr. Es wurde als Schwerpunkt abgelöst.

In diesem Bereich sind die Diebstähle zurückgegangen

In diesem Bereich sind die Diebstähle zurückgegangen

Foto: Polizei Berlin

Die Berliner Polizei warnt regelmäßig vor Taschendieben, die häufig auch in Banden organisiert sind und im Rudel zuschlagen. Auf Karten mit dunkel eingefärbten Flächen skizziert die Polizei deshalb regelmäßig die Schwerpunkte von Taschendiebstählen in Berlin.

Im Juni gibt es dabei eine auffällige Veränderung. Im Bereich Warschauer Straße, Kottbusser Tor, Schlesisches Tor und Hermannplatz ist es demzufolge zu weniger Taschendiebstählen gekommen als in den Monaten zuvor. Das führt die Polizei laut eigenen Angaben auf ihr Ermittlungsgruppe "Antänzer" zurück.

Die Diebstahl-Schwerpunkte im letzten Monat waren:

Mit 40.399 angezeigten Fällen im Jahr 2015 hatte der Diebstahl in Berlin ein neues Rekordhoch erreicht, was einem Anstieg von rund 26 Prozent gegenüber 2014 entspricht. Aufgeklärt wurden von der Polizei nur etwa vier Prozent. Seit 2013 hat sich in Berlin die Zahl der Fälle sogar verdoppelt.

Der beste Schutz sei ein wachsamer Umgang mit den eigenen Sachen, so die Polizei. Dafür sei es gut, die gängigsten Tricks der Diebe zu kennen.