Nach Unfall in Mitte

Radfahrer stirbt nach Unfall in Berlin-Mitte

Er ist bereits der achte tödlich verunglückte Radfahrer in diesem Jahr: Nach einem Unfall in Mitte ist ein 34-Jähriger gestorben.

Der 34-Jährige, der bei dem Verkehrsunfall am 19. Juni schwere Kopfverletzungen davon getragen hatte, ist gestern Abend in der Klinik verstorben. Er ist bereits der 25. Verkehrsunfalltote in diesem Jahr in Berlin und der achte tödlich verletzte Radfahrer seit Jahresbeginn.

Der Unfall hatte sich in der Nacht vom 19.Juni in Mitte ereignet. Dabei war eine siebenköpfige Fahrradgruppe gegen 22.40 Uhr auf der Holzmarktstraße in Richtung Lichtenberger Straße unterwegs.

Mehr tödliche Fahrradunfälle in Berlin

Kurz hinter der Alexanderstraße kam der 34-Jährige mit seinem Fahrrad nach links ab und stieß mit einem 42 Jahre alten Radfahrer zusammen.

Ein dahinter fahrender 37-Jähriger stürzte ebenfalls. Durch den Sturz erlitt der 34-Jährige die lebensgefährlichen Kopfverletzungen und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die beiden anderen Radler zogen sich leichte Verletzungen zu, die ambulant behandelt wurden.

Todesfall beim Berliner Velothon

Auch der Berliner Velothon wurde am Sonntag von einem Todesfall überschattet. Ein 65 Jahre alter Teilnehmer starb im Krankenhaus. Es war allerdings kein Unfall. Der erfahrene Hobbyradler war nach 15 Kilometern vom Rad gestiegen und hatte über Schmerzen in der Brust geklagt. Kurz danach brach er zusammen und starb trotz Reanimation duch einen Notarzt.

Zu einem weiteren schweren Unfall war es beim Velothon gekommen, als ein Fußgänger beim Überqueren der Rennstrecke am Hermannplatz von einer Gruppe von Teilnehmern erfasst wurde. Der Fußgänger wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus transportiert.