Brandenburg

Gleich drei schwere Unfälle auf der Autobahn A12

Auf der Autobahn A12 waren bei drei schweren Unfällen jedesmal auch Lastwagen beteiligt. Es kam zu kilometerlangen Staus.

In Brandenburg hat sich auf der Autobahn A12 am Montagmittag ein schwerer Unfall ereignet. Nach ersten Angaben der Polizei fuhr gegen 12.30 Uhr ein Kleintransporter zwischen den Anschlussstellen Briesen und Fürstenwalde Ost auf einen Lastwagen auf. Mindestens ein Fahrzeuginsasse soll in dem Transporter eingeklemmt worden sein, berichteten Augenzeugen. Weitere Angaben zu Verletzten lagen noch nicht vor. Die A12 wurde in Fahrtrichtung Berlin voll gesperrt. Der Verkehr wird zurzeit am Anschluss Briesen von der Autobahn abgeleitet, so eine Polizeisprecherin.

Bereits am Morgen hatte es auf der A12 bei Fürstenwalde einen ähnlichen Auffahrunfall gegeben. Kurz vor der Anschlussstelle Fürstenwalde Ost prallte gegen 8.10 Uhr ein Kleintransporter an einem Stauende auf einen LKW. Zur Unfallaufnahme musste die BAB12 in Richtung Dreieck Spreeau voll gesperrt werden. Der Fahrer des Kleintransporters wurde im Rettungswagen in das Klinikum Bad Saarow gebracht. Der Kleintransporter war nicht mehr betriebsbereit. Der Sachschaden beträgt geschätzte 25.000 Euro. Gegen 9.30 konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet werden. Die Lastwagen stauten sich auf 15 Kilometer Länge.

Rund zwei Stunden zuvor hatte es auf der A12 zwischen den Anschlussstellen Fürstenwalde West und Storkow einen weiteren Unfall gegeben, der einen 15 Kilometer langen Stau nach sich zog. Bei einem Spurwechsel waren ein Auto und LKW zusammengestoßen. Die Fahrerin des Mazdas wurde dabei leicht verletzt. Ihr Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Verkehr wurde auf dem Standstreifen vorbei geleitet. Der Sachschaden beträgt ca. 7500 Euro.