Berlin-Spandau

Auseinandersetzung in Flüchtlingsunterkunft in Spandau

In Spandau ist es am Freitagabend zu einem Polizeieinsatz in einer Flüchtlingsunterkunft gekommen.

In Spandau kam es am Freitagabend zu einem Polizeieinsatz in einer Flüchtlingsunterkunft

In Spandau kam es am Freitagabend zu einem Polizeieinsatz in einer Flüchtlingsunterkunft

Foto: deepblue4you

In der Flüchtlingsunterkunft an der Schmidt-Knobelsdorf-Straße in Spandau ist es nach einem Streit unter den Bewohnern zu einen Polizeieinsatz gekommen. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hatten die Polizei informiert, weil die Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern zu eskalieren drohte. Verletzt wurde niemand.

Wie ein Polizeisprecher am Sonnabend mitteilte, wurde ein Funkwagenbesatzung am Freitagabend gegen 21 Uhr in die Einrichtung alarmiert. Anlass der Auseinandersetzung waren dem Sprecher zufolge Vorwürfe an einen 26-jährigen Afghanen, er habe versucht, einen zwölfjährigen syrischen Jungen in sein Zimmer zu ziehen.

Daraufhin sei es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Verdächtigen, dem Vater des Jungen und weiteren Männern gekommen. Um die Lage zu beruhigen, erteilten die Beamten dem 26-Jährigen ein Hausverbot. „Was tatsächlich passiert ist, wird jetzt geprüft“, sagte der Polizeisprecher.

Sowohl von Seiten der Polizei als auch durch Mitarbeiter in dem Heim wurde gegenüber der Morgenpost Skepsis an den Schilderungen über den Vorfall geäußert. In der Einrichtung gebe es eine Person, die seit längerem über die sozialen Medien Falschmeldungen verbreite, um Unruhe zu schüren, sagte ein Mitarbeiter.