Brandenburg

Experten sprengen in Breese elf Fliegerbomben

Die Blindgänger amerikanischer Bauart wurden bei Erdarbeiten in einem Waldstück entdeckt und im Sekundentakt gesprengt.

Elf Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg sind in der Prignitz am Donnerstag gesprengt worden. In dem Dorf Breese mussten deshalb 720 Einwohner im Umkreis von einem Kilometer um den Fundort am Morgen ihre Wohnungen verlassen, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Auch einige kleine Betriebe mussten ihre Arbeit für mehrere Stunden einstellen.

Die Gemeinde liegt im Nordwesten Brandenburgs etwa zwei Kilometer östlich der Stadt Wittenberge.

Die Sprengsätze amerikanischer Bauart waren bei Erdarbeiten in einem Waldstück entdeckt worden. Die mit chemischen Langzeitzündern versehenen Blindgänger konnten laut Feuerwehr nicht entschärft werden. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes ließen sie im Sekundentakt explodieren. Mit einer zwölften Sprengung wurden Reste einer Bombe unschädlich gemacht.

Die Sperrung konnte erst um 15 Uhr, eine Stunde nach der letzten Sprengung aufgehoben werden, da die Gefahr weiterer Detonationen von noch unentdeckten Blindgängern bestand.