Berlin-Moabit

Taschendieb starb an Folgen eines Herzinfarkts

Ein mutmaßlicher Taschendieb war bei seiner Festnahme kollabiert und wenig später gestorben. Jetzt steht die Todesursache fest.

Ein nach seiner Festnahme in Moabit in einem Krankenhaus verstorbene Mann ist den Folgen eines zuvor erlittenen Herzinfarkt erlegen.

Der 53-Jährige wurde verdächtigt, am Montag an der Turmstraße einen Taschendiebstahl begangen zu haben, und war bei seiner Festnahme plötzlich zusammengebrochen, er verstarb wenig später in einer Klinik.

Die Obduktion ergab, dass das Herz des Mannes wegen eines am Vortag seiner Festnahme erlittenen Infarkts geschädigt war. Die Folgen des Infarktes waren für den Tod des 53-Jährigen verantwortlich.

Die Beamten hatten vier Männer im Alter von 36, 37, 45 und 53 Jahren gestellt, die im Verdacht standen, kurz zuvor einer Frau Geld gestohlen zu haben.

Während der Aufnahme der Personalien brach der 53-Jährige plötzlich zusammen und verlor das Bewusstsein. Die Polizisten versuchten noch, den Mann zu reanimieren. Der Bewusstlose wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er später verstarb.

Die an dem Einsatz beteiligten Beamten standen deutlich unter dem Eindruck des Geschehens und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Die anderen drei Tatverdächtigen wurden nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen entlassen.