Berliner Stadtautobahn

Polizei stoppt BMW und Ferrari bei illegalem Autorennen

Die beiden Autos waren mit bis zu 150 km/h auf der Berliner Stadtautobahn A100 unterwegs. Die Polizei konnte die Fahrer stoppen.

Archivbild: Kontrolle auf der Berliner Stadtautobahn. In der Nacht stoppten Polizisten zwei Fahrer, die sich auf der A100 ein Rennen geliefert hatten

Archivbild: Kontrolle auf der Berliner Stadtautobahn. In der Nacht stoppten Polizisten zwei Fahrer, die sich auf der A100 ein Rennen geliefert hatten

Foto: Sergej Glanze / Glanze

Die Berliner Polizei hat in der Nacht zu Karfreitag zwei Autos in Schöneberg gestoppt, nachdem sich die Fahrer vermutlich ein Rennen geliefert hatten.

Wie die Polizei am Karfreitag mitteilte, fiel den Polizisten gegen 0.30 Uhr ein BMW und ein Ferrari auf, die zunächst auf der Stadtautobahn A 100 und anschließend auf der A 103 in Richtung Nord mit bis zu 150 km/h unterwegs waren.

Auf der Jagd nach Berlins Rasern
Auf der Jagd nach Berlins Rasern
Video: BM Video / Florian Beutel

Die verfolgenden Beamten stoppten die Autos schließlich in der Dominicusstraße.

Auf den 27 Jahre alten BMW-Fahrer und den 31-jährigen Ferrari-Fahrer kommen nun Bußgelder in Höhe von je 1760 Euro, zwei Punkte sowie ein dreimonatiges Fahrverbot zu.

Druck auf Raser-Szene steigt

Nach einem tödlichen Crash bei einem illegalen Autorennen in der City West im Februar hatte die Berliner Polizei den Druck auf die Raser-Szene erhöht. Dabei werden auch sogenannte Profilierungsfahrten unterbunden, bei denen Fahrer mit ihren hochgetunten Sportwagen durch die City jagen. Erst Mitte März hatte die Polizei zwei Autos auf dem Kudamm gestoppt.

Doch trotz zahlreicher Kontrollen gegen illegale Autorennen kann die Berliner Polizei die gefährliche Raserei kaum eindämmen und nicht verhindern.

In einer allgemeinen Stellungnahme zu einer Anfrage der Grünen räumte die Polizei jedoch ein: "Sowohl die üblicherweise konspirativ sehr kurzfristig veranstalteten Rennen als auch die spontan im zufälligen Begegnungsverkehr verabredeten "adhoc"-Rennen können überwiegend nur im Ausnahmefall registriert und beweiskräftig dokumentiert werden."

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