Moabit

Polizei nimmt 17-Jährigen wegen Drogenhandels fest

Der junge Mann verkaufte Haschisch an Zivilfahnder. Der 17-Jährige wurde wenig später festgenommen.

Berliner Polizisten haben am Freitag einen 17-Jährigen in Moabit festgenommen. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, beobachteten Ermittler den jungen Mann gegen 14 Uhr im Kleinen Tiergarten beim Drogenverkauf, bei dem er auch Zivilfahnder ansprach und versuchte, ihnen Haschisch zu verkaufen.

Die Beamten entschlossen sich, den Tatverdächtigen im Auge zu behalten. Sämtliche Personen, die Kontakt zu dem mutmaßlichen Drogenverkäufer hatten, wurden überprüft. Als der Beobachtete in der Straße Alt-Moabit in einem Internetcafé verschwand und nach kurzer Zeit wieder heraus kam, nahmen ihn die Polizisten fest.

In den Jackentaschen des 17-Jährigen, der in Berlin ohne festen Wohnsitz ist, entdeckten die Fahnder verkaufsfertige Haschischstangen. Weiterhin entdeckte man bei der späteren Durchsuchung in seiner Unterhose 23 Verkaufsportionen Haschisch und Geldscheine. Der 17-Jährige soll am Sonnabend einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.