Reinickendorf

Haus nach Großbrand unbewohnbar - Polizei ermittelt

Nach dem Großbrand in Reinickendorf am Sonnabend wird nun gegen einen Mieter ermittelt. Das Haus bleibt zunächst unbewohnbar.

Nach dem Großbrand in einem Mehrfamilienhaus in Reinickendorf wird gegen einen Mieter wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt. Die Polizei erklärte das Haus nach den Löscharbeiten zunächst für unbewohnbar, wie eine Sprecherin mitteilte.

Das Feuer war nach Angaben der Feuerwehr am Sonnabendnachmittag in einer Dachgeschosswohnung ausgebrochen und griff bald auf den Dachstuhl über - eine Fläche von 450 Quadratmetern stand in Flammen. Verletzt wurde niemand. Alle 19 Wohnungen des fünfstockigen Eckhauses mussten geräumt werden.

Die Feuerwehr war mit sechs Staffeln und rund 80 Mann im Einsatz. Nach etwa vier Stunden hatte sie das Feuer unter Kontrolle. Die Ursache des Brandes und die Schadenshöhe blieben zunächst unklar.