Charlottenburg

Rassismus: Männer belästigen andere Fahrgäste im Bus

Zwei Männer haben in einem BVG-Bus zunächst getrunken und geraucht und dann ein Pärchen rassistisch beleidigt. Sie konnten entkommen.

Zwei unbekannt gebliebene Männer haben Samstagabend in Charlottenburg Fahrgäste in einem Bus der Linie M49 beleidigt.

Die Männer, die gegen 19 Uhr in dem Bus vom Bahnhof Zoo in Richtung ICC unterwegs waren, sollen nach Zeugenaussagen Bier getrunken, geraucht und lautstark gerülpst haben. Ein 20-jähriger Fahrgast habe die Beiden daraufhin aufgefordert, dies zu unterlassen, da auch Kinder im Bus seien.

Daraufhin begannen die Männer, den jungen Mann und seine 23 Jahre alte Begleiterin mit fremdenfeindlichen, volksverhetzenden und beleidigenden Äußerungen zu überziehen. Einer der pöbelnden Männer soll auch versucht haben, den 20-Jährigen mit einer Bierflasche zu schlagen.

Kurz vor der Flucht den Hitlergruß

Noch bevor die durch den Busfahrer alarmierten Polizisten eintrafen, verließ das Duo den Bus an der Kantstraße Ecke Kaiser-Friedrich-Straße. Bevor die beiden Tatverdächtigen flüchteten, zeigte einer der beiden noch den Hitlergruß.

Der Polizeiliche Staatsschutz hat die weiteren Ermittlungen wegen Volksverhetzung, Beleidigung, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen übernommen.