Nach Freigang

Berliner Gefangener kehrt nicht in Maßregelvollzug zurück

Ein psychisch gestörter Straftäter ist in Berlin nach einem Ausgang nicht in die Klinik in Reinickendorf zurückgekehrt.

Nach einem Ausgang ist ein 28 Jahre alter Patient am Freitagabend nicht in den Maßregelvollzug in Berrlin-Reinickendorf zurückgekehrt. Wie die Senatsverwaltung für Gesundheit am Sonnabend mitteilte, war der Mann 2006 wegen einer Vergewaltigung im Zusammenhang mit einer Beziehungstat zur Unterbringung im Jugendmaßregelvollzug verurteilt worden und war seit 2012 im Krankenhaus in Reinickendorf untergebracht.

Der an einer Störung der Persönlichkeit leidende 28-Jährige hatte den Angaben zufolge seit Herbst 2014 regelmäßig mehrmals wöchentlich Ausgang. Bislang habe es dabei keine besonderen Vorkommnisse gegeben. Es sei das erste Mal, dass der Mann nicht in die Klinik zurückgekehrt sei. Die ihn behandelnden Ärzte sehen nach Angaben der Gesundheitsverwaltung durch den Mann „nur eine geringe Gefahr für die Allgemeinheit, hieß es weiter.