Reinickendorf

Nachbarin findet blutüberströmten Mann im Hausflur

Ein Mann ist in Reinickendorf niedergestochen worden

Ein Mann ist in Reinickendorf niedergestochen worden

Foto: Thomas Schröder

Bei einem Messerangriff ist ein Mann in Reinickendorf niedergestochen worden. Seine Nachbarin fand ihn im Flur des Wohnhauses.

Bei einer Messerattacke in Reinickendorf ist ein Mann schwer verletzt worden. Eine Nachbarin fand den 45-Jährigen am Montagabend blutüberströmt im Hausflur seines Wohnhauses am Haßlinger Weg. Das Opfer gab an, die beiden mutmaßlichen Täter zu kennen. Zu den Hintergründen des Vorfalls äußerte er sich bislang aber noch nicht.

Nach Informationen der Berliner Morgenpost soll es sich bei dem Angegriffenen um den Mieter einer Wohnung im obersten Geschoss des dreistöckigen Wohnhauses handeln. Nach Aussagen von Nachbarn soll der Mann die 40 Quadratmeter große Wohnung seit Jahren immer wieder untervermietet haben. „Zuletzt lebte in der Wohnung ein junger Mann, der immer mit Kapuze hier rumgelaufen ist“, sagte eine Nachbarin der Berliner Morgenpost.

Womöglich war es im Streit um Mietzahlungen zu einem Handgemenge gekommen. Noch am Dienstag waren im ganzen Hausflur blutige Spuren der Auseinandersetzung zu sehen. Der 45-Jährige soll Verletzungen im Gesicht, am Oberkörper und den Armen erlitten haben. Die Feuerwehr brachte ihn mit ins Krankenhaus. Nach den beiden Tatverdächtigen, die flüchten konnten, sucht die Polizei.

( BM/plet )