Kriminalität

Radmuttern an Notarztwagen gelöst - Fahrzeug verliert Reifen

Bei der Einsatzfahrt verlor der Rettungswagen einen Reifen - jemand hatte zuvor Radmuttern gelöst. Auch ein BMW-Fahrer verunglückte.

Ein Rettungswagen im Einsatz (Archivbild)

Ein Rettungswagen im Einsatz (Archivbild)

Foto: Marcel Kusch / dpa

Unbekannte sollen in Werder (Havel) die Radmuttern eines Rettungswagens und eines BMW gelöst haben. Die Polizei ermittelt deshalb seit Sonnabend in zwei Fällen zu gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr.

Nach Angaben einer Polizeisprecherin hatte der Rettungswagen auf einer Einsatzfahrt in Werder am Sonnabend gegen 19.30 Uhr das hintere rechte Rad verloren. Nach Aussage des Fahrers knallte es plötzlich laut und der Wagen stand schräg. Bei der anschließenden Suche konnten Polizeibeamte drei Schrauben des Rades finden.

Ähnlich erging es einem BMW-Fahrer, der seinen Wagen im Wachtelweg in Werder (H.) abgestellt hatte. Als er auf dem Nachhauseweg gegen 23.45 Uhr die Potsdamer Zeppelinstraße befuhr, bemerkte er plötzlich ein Schlingern seines Autos.

Das Vorderrad blockierte - Fahrer stößt gegen Lenkrad

Es knackte und ein Vorderrad blockierte. Durch die abrupte Geschwindigkeitsreduzierung stieß der 21-Jährige mit seinem Kopf gegen das Lenkrad und verletzte sich leicht. Als die Polizisten den Wagen kontrollierten, fanden sie am rechten Vorderrad keine Radbolzen mehr vor. Diese lagen auf der Straße.

Keiner der Fahrer hatte eine Erklärung für den Vorfall. Deshalb geht die Polizei von einer Manipulation aus.

Ob die beiden Vorfälle in einem Zusammenhang stehen und wie es zu den Beschädigungen gekommen ist, das prüft jetzt die Kriminalpolizei.