Sonnenallee in Neukölln

Berliner Feuerwehr rettet Mieter aus brennendem Haus

In einer Wohnung war eine Matratze in Brand geraten. Die Feuerwehr rettete einen Mann aus der fünften Etage des Wohnhauses.

Mit einer sogenannten Fluchthabe rettete die Berliner Feuerwehr einen Mieter aus dem brennenden Haus

Mit einer sogenannten Fluchthabe rettete die Berliner Feuerwehr einen Mieter aus dem brennenden Haus

Foto: Foto: ABIX / ABIX

Bei einem Feuer in der Sonnenallee in Neukölln hat Freitagmorgen ein Hausbewohner eine schwere Rauchvergiftung erlitten.

Nach Angaben der Feuerwehr war in einer Wohnung im Erdgeschoss eine Matratze aus ungeklärten Gründen in Brand geraten. Die Flammen breiteten sich auch auf das Treppenhaus aus. Es kam zu einer starken Qualmentwicklung. Dicke Rauchschwaden stiegen im Treppenhaus nach oben.

Der einzige im Gebäude anwesende Bewohner hielt sich in der fünften Etage auf. Er rief lauthals um Hilfe, als die Feuerwehr mit zwei Staffeln am Einsatzort eintraf. Da befürchtet wurde, das Treppenhaus könnte aufgrund des Feuers einsturzgefährdet sein, sollte der Mann über eine Drehleiter gerettet werden.

Die Feuerwehrleute gelangten aber doch über das Treppenhaus zu dem Mieter. Er wurde unter einer sogenannten Fluchthaube ins Freie geführt. Nach Behandlung durch einen Notarzt kam der Verletzte in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr brach alle Wohnungstüren in dem Haus auf, um nachzusehen, ob weitere Bewohner in Gefahr sind. Es stellte sich jedoch heraus, dass sich niemand weiter im Haus aufhielt.

Glimpflicher verlief ein weiterer Brand in Neukölln am Freitagmorgen. In der Weisestraße waren ebenfalls aus noch nicht bekannten Gründen Einrichtungsgegenstände in einer Wohnung in Brand geraten. Die Bewohner des Hauses brachten sich jedoch selbst in Sicherheit, bevor die Feuerwehr eintraf. Der Brand konnte schnell gelöscht werden. In beiden Fällen ermittelt ein Brandkommissariat der Kriminalpolizei.