Neue Hinweise

Raubmord in Kreuzberg - Taucher suchen nach Beweisen

Im Osthafen suchen Polizeitaucher unterhalb der Elsenbrücke nach Hinweisen zum Raubmord an der Schönleinstraße.

Polizeitaucher waren am Freitagvormittag im Osthafen unterhalb der Elsenbrücke im Einsatz

Polizeitaucher waren am Freitagvormittag im Osthafen unterhalb der Elsenbrücke im Einsatz

Foto: Schroeder

Neue Hinweise gibt es offenbar im Fall des Raubmordes in einer Spielhalle an der Kreuzberger Schönleinstraße. Polizeitaucher und Beamte der 5. Mordkommission sind derzeit im Osthafen unterhalb der Elsenbrücke aktiv. Die Taucher suchen nach Beweismitteln im Zusammenhang mit dem Überfall auf das Automatenkasino in der Nacht zum 24. November, wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage der Berliner Morgenpost bestätigte.

In der Spielhalle war der Mitarbeiter eines Automatenkasinos in Kreuzberg vermutlich das Opfer eines Raubmordes geworden. Gegen 8.20 Uhr war die Polizei vom Betreiber zu dem Glücksspiellokal alarmiert worden. Der Besitzer der Spielhalle hatte am Morgen beim Betreten seines Geschäftes einen Mitarbeiter in dem Lokal tot aufgefunden. Zudem stellte er fest, dass sämtliche Geldspielautomaten aufgebrochen waren.

Bei dem Toten handelte es sich um einen 49 Jahre alten Mann, der in dem Geschäft gearbeitet hat. Die Umstände der Tat deuteten auf einen Raubmord hin. Für die Spurensicherung hatten die Beamten den Abschnitt der Schönleinstraße zwischen Bopp- und Urbanstraße abgesperrt. Die Spezialisten der Kriminaltechnik suchten den Bereich rund um den Tatort mehrere Stunden ab. Dabei setzte die Polizei nach Angaben einer Sprecherin auch Spürhunde ein, die mehrfach Witterung aufgenommen hatten.

Der 49-Jährige war gefesselt worden und laut einer Obduktion erstickt. Ob der Mann erwürgt wurde, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.