Leipziger Straße

Verdächtige Fahrradtasche sorgt für kilometerlangen Stau

Die Leipziger Straße ist im Berufverkehr gesperrt worden. Grund: Eine verdächtige Tasche. Gegen 9.30 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben.

Die Leipziger Straße ist wegen eines verdächtigen Gegenstandes teilweise gesperrt worden

Die Leipziger Straße ist wegen eines verdächtigen Gegenstandes teilweise gesperrt worden

Foto: Thomas Schröder / BM

Die Sperrung der Leipziger Straße ist gegen 9.30 Uhr wieder aufgehoben worden, die verdächtige Tasche hat sich als harmlos herausgestellt. Am Morgen war die wichtige Verbindung durch die Berliner Innenstadt vollgesperrt worden, zunächst zwischen Mauerstraße und Wilhelmstraße - dann bis zum Potsdamer Platz. In dem Bereich wurde eine verdächtige Fahrradgepäcktasche gefunden. Die Polizei wurde um 7.40 Uhr alarmiert, wie ein Sprecher mitteilte.

Schnell bildete sich ein kilometerlanger Stau. Von Osten kommend standen die Autos gegen 9 Uhr bereits bis zu Mollstraße. Autofahrer sollten die Gegend weiträumig umfahren. Dann wurde auch die Jannowitzbrücke zur Entlastung gesperrt. Nach der Entwarnung löste sich der Stau nur langsam auf. Gegen 10 Uhr ging es auf der Leipziger Straße zwischen Fischerinsel und Mauerstraße kaum voran.

Auch der Busverkehr war unterbrochen. Die Busse der M48 verkehrten am Morgen nur noch zwischen Kulturforum und Busseallee.

Auch die bei Touristen beliebte Buslinie war betroffen.

Später - kurz vor der Entwarnung - konnten auch die Züge der U-Bahnline U2 nicht am Potsdamer Platz halten.

In dem Bereich, in dem die Tasche gefunden wurde, wurde drei Häuser evakuiert. Darunter war auch ein Hotel gewesen, wie die Polizei mitteilte. Bei der Evakuierung erlitt ein älterer Mieter einen Kreislaufkollaps. Er sei vor Ort reanimiert worden, sagte eine Polizeisprecher. Der Mann befinde sich nun in medizinischer Betreung in einer Klinik.