Gewalt in Berlin

Mann bedroht Passanten und Polizisten in Berlin mit Axt

Mehrere Menschen riefen über 110 die Polizei, weil ein Mann randalierte und mit einer Axt auf der Straße herumlief.

Mit erhobener Axt war der Mann auf Menschen zugegangen (Archivbild)

Mit erhobener Axt war der Mann auf Menschen zugegangen (Archivbild)

Foto: Gränsfors

Die Polizei hat am Montagnachmittag im Spandauer Ortsteil Falkenhagener Feld einen Mann vorläufig festgenommen, nachdem er Passanten und Polizeibeamte mit einer Axt bedroht haben soll. Gegen 15.40 Uhr wählten mehrere Anrufer den Notruf 110 der Berliner Polizei. Sie berichteten übereinstimmend, ein Mann sei mit einer Axt in der Hand durch den Paul-Gerhardt-Ring gelaufen, habe mit der Axt gedroht und fremdenfeindliche Rufe von sich gegeben. Außerdem soll der Mann in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Am Kiesteich randaliert haben.

Alarmierte Polizeikräfte suchten nach ihm und entdeckten ihn in einer Grünanlage in der Straße Am Kiesteich in der Nähe des Großen Spektesees. Mit der Axt in den Händen soll der Randalierer zwischen Bäumen hervorgetreten sein und auf einen Polizisten und seine Kollegin zugegangen sein. Er wurde daraufhin mehrmals aufgefordert, stehenzubleiben und die Axt wegzulegen.

Ein Polizist gab einen Warnschuss ab

Da der Mann der Aufforderung nicht folgte, sondern die Axt hoch vor den Körper gehoben haben und jetzt weiter auf die Polizisten zugerannt sein soll, gab der Beamte einen Schuss ab, ohne dass der Mann verletzt wurde. Der Angreifer blieb aber daraufhin stehen und wurde vorläufig festgenommen.

Der 30-Jährige wurde nach einer Blutentnahme und einer erkennungsdienstlichen Behandlung dem Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes überstellt. Der offenbar psychisch Erkrankte soll heute zwecks Unterbringung in einem Krankenhaus einem Richter vorgeführt werden.