Verrohung in Berlin

Zahn ausgeschlagen - Betrunkene prügeln sich mit Gürtel

Auf dem Alexanderplatz haben sich zwei alkoholisierte Männer geprügelt. Einer verlor sogar einen Zahn. Gegenüber der Polizei schwiegen sie.

Zeugen haben in der Nacht zu Freitag die Polizei zu einer Schlägerei in Mitte gerufen. Sie haben kurz vor Mitternacht zwei Männer auf dem Alexanderplatz beobachtet, die offensichtlich in Streit gerieten und anschließend auf einander einschlugen. Der Ältere, ein 32-Jähriger, soll zuerst zugeschlagen haben, woraufhin der Jüngere, 21, sich seinerseits ebenfalls mit Faustschlägen wehrte. Er hat dem Älteren dabei einen Zahn ausgeschlagen.

In der Folge soll der Jüngere auch noch seinen Gürtel aus der Hose gezogen und sich damit zur Wehr gesetzt haben. Letztendlich soll der Ältere ihn dann zu Boden geschlagen und dort auf ihn eingetreten haben.

Als die Zeugen eingriffen, flüchtete der Ältere zunächst vom Tatort. Polizisten konnten ihn aber kurz darauf aufgreifen. Beide Kontrahenten standen unter dem Einfluss alkoholischer Getränke und äußerten sich nicht weiter zum Tathergang.

Während der Ältere eine ärztliche Behandlung ablehnte, wurde der Jüngere zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Gegen beide wird nun wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung ermittelt.