Charlottenburg

Räuber sprengen Geldautomaten: Viele Scherben, kein Geld

Einen Geldautomaten an einem Wohnhaus versuchten Unbekannte in der Nacht zu sprengen. Scheiben gingen zu Bruch.

Die Detonation war so heftig, dass mehrere Fensterscheiben von umliegenden Wohnungen splitterten

Die Detonation war so heftig, dass mehrere Fensterscheiben von umliegenden Wohnungen splitterten

Foto: Foto: ABIX / ABIX

Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch versucht, einen Geldautomaten an einem Wohnhaus an der Skalitzer Straße in Kreuzberg zu sprengen. Zeugenaussagen zufolge wurde die Detonation mit Hilfe von Gas herbeigeführt.

Sie war so heftig, dass mehrere Fensterscheiben von umliegenden Wohnungen splitterten. Teile des Automatens wurden den Zeugenaussagen zufolge bis zu 25 Meter weit geschleudert.

Dennoch scheiterten die Räuber, sie gelangten nicht an das Geld und flüchteten ohne Beute, wie die Feuerwehr mitteilte.

Zuletzt hatte es in Berlin am 4. September eine Sprengung eines Geldautomaten in Spandau gegeben. Auch hier kamen die mutmaßlichen Täter nicht zum Ziel und erbeuteten kein Geld. Im Oktober versuchten zudem Unbekannte einen Geldautomaten in Charlottenburg zu knacken. Sie wurden aber gestört und flüchteten.