Flüchtlinge

Hausbesetzung für Flüchtlinge beendet

Eine Antifa-Initiative hat ein Haus an der Englischen Straße besetzt. Ihr Ziel ist es, eine Notunterkunft für Flüchtlinge zu schaffen.

Eine Antifa-Initiative hat ein Haus an der Englischen Straße besetzt. Das Gebäude in Charlottenburg hat nach Angaben der Initiative früher der Technischen Universität gehört. Es steht nun leer, der neue Eigentümer ist ein Privatinvestor. "Hier soll eine selbstverwaltete Notübernachtung für Flüchtlinge geschaffen werden, sowie der Raum, um ein solches Projekt auch verantwortungsvoll zu organisieren", heißt es in einer Pressemitteilung der Initiative.

Nach Angaben einer Polizeisprecherin standen am Vormittag vier bis acht Menschen auf dem Dach des großen Bürohauses direkt an der Spree nahe dem S-Bahnhof Tiergarten. Die Polizei werde die Besetzer aber zunächst nicht aus dem Haus holen, da es keine Räumungsforderung des Besitzers gebe.

Wie die Polizei bestätigte, ist die Besetzung am Nachmittag beendet worden. Demnach habe man die Personen aus dem Haus begleitet, teilte die Polizei auf Twitter mit.

In ihrer Pressemitteilung listen die Hausbesetzer einige Forderungen auf. "Wir fordern vom Eigentümer einen Zwischennutzungsvertrag bis zum Abriss der Häuser, den Senat und Bezirk fordern wir auf uns in den Verhandlungen zu unterstützen."

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