Verkehr in Berlin

Defektes Fahrzeug sorgt für Stau auf Reinickendorf-Zubringer

Ein liegengebliebenes Fahrzeug hat im morgendlichen Berufsverkehr auf der A111, dem Reinickendorf-Zubringer, für zusätzlichen Stau gesorgt.

Willkommen im Alltag. Auf der Avus und der A100 staut sich wieder der morgendliche Berufsverkehr

Willkommen im Alltag. Auf der Avus und der A100 staut sich wieder der morgendliche Berufsverkehr

Foto: viz-info.de (Verkehrsinformationszentrale Berlin)

Am Donnerstagmorgen staut sich der morgendliche Berufsverkehr auf mehreren Autobahnabschnitten. Klassisch dicht sind die Avus, der westliche Teil des Stadtrings A100, der wegen Baustellen während der Sommerferien ein Dauerstaugebiet war, sowie die Puschkinallee durch den Treptower Park.

"Mittlerweile sind die Ferien zu Ende, da ist der Verkehr immer dichter", erklärt ein Mitarbeiter der Verkehrsinformationszentrale (VIZ) Berlin am Donnerstagmorgen. Außerdem sei das Wetter so wechselhaft, dass viele Berliner wieder aufs Auto umstiegen.

Zeitweise war außerdem auf der A111, dem Reinickendorf-Zubringer, stadteinwärts hinter der Holzhauser Straße ein Fahrstreifen gesperrt. Der Grund war ein defektes Fahrzeug.

Und ab 8.13 Uhr war auf der A100, dem Stadtring, die Abfahrt Siemensdamm - vom Autobahndreieck Funkturm kommend - wegen zu hoher Verkehrsbelastung gesperrt.

Hohes Verkehrsaufkommen zu Internationalen Funkausstellung erwartet

Am Donnerstagabend beginnt die Internationale Funkausstellung (IFA) auf dem Messegelände am Funkturm. Bis zu ihrem Abschluss am 9. September 2015 empfiehlt die VIZ Berlin die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, um sich Staus und Parkplatzsuche zu ersparen. Um den Besucherandrang zu bewältigen, erweitert die S-Bahn Berlin für die Besucher der IFA und Pyronale ihr Zugangebot. An allen Messetagen der IFA wird zusätzlich zum Regelangebot der S5 nach Spandau (10 Minuten-Takt) die S75 von 9 Uhr bis 19 Uhr bis Olympiastadion im 20 Minuten-Takt verlängert. 5.000 Zusatzparkplätze befinden sich am nahegelegenen Olympiastadion. Von dort fährt ein kostenloser Busshuttle zum Messegelände und zurück.

Bauarbeiten am Halleschen Ufer und Mehringdamm in Kreuzberg verzögern sich

Bei den Abstützungsarbeiten für den Kanal am Halleschen Ufer verlängert sich die Bauzeit. Denn die Arbeiter haben in fünf Metern Tiefe eine in keinem Plan verzeichnete sogenannte Torflinse gefunden.

Zur Abstützung des neuen Kanals wurde eine zusätzliche, aufwändige Pfahlgründung erforderlich. Aus diesem Grund verzögert sich die aktuelle Bauphase, in der die Wilhelmstraße in Nord-Richtung gesperrt ist.

Diese Fahrspur wird nicht Ende August, sondern erst Mitte September 2015 wieder freigegeben. Aus Süden kommende Autofahrer, die in Richtung Hallesches Ufer unterwegs sind, sollten den Bereich großräumig zu umfahren. Entsprechende Hinweisschilder am Platz der Luftbrücke und an der Yorkstraße weisen darauf hin.

Die Berliner Wasserbetriebe vergrößern seit März einen Mischwasserkanal unter dem Halleschen Ufer und der Wilhelmstraße in Kreuzberg. Das Ziel ist, den Landwehrkanal bei Starkregen besser gegen Überläufe aus der Kanalisation zu schützen. Bis Ende November wird dieser Kanal auf einer Länge von 220 Metern auf Durchmesser zwischen 100 und 120 Zentimeter erweitert und damit teilweise mehr als verdoppelt. Dabei wird in Etappen gearbeitet, um jederzeit zwei Spuren für den Verkehr am Halleschen Ufer zu sichern.