Brandenburg

Fluchtwagen im Wald entdeckt - Polizei sucht Bankräuber

Die Polizei untersucht den Fluchtwagen zweier Bankräuber

Die Polizei untersucht den Fluchtwagen zweier Bankräuber

Foto: Abix

Nachdem zwei Bankräuber zwei Überfälle in Brandneburg verübt hatten, ließen sie ihren Fluchtwagen einfach im Wald stehen.. Ein Zeuge hat der Cottbuser Polizei am Donnerstagnachmittag ein verdächtiges Auto der Marke Audi A8 gemeldet. Er fand das Fahrzeug in der Nähe zur Autobahn A15 in einem dicht bewachsenen Waldstück bei Forst (Landkreis Spree-Neiße) verlassen und ohne Kennzeichen.

Ermittlungen ergaben, dass es sich um den Fluchtwagen der zwei Bankräuber handelt, die am Vortag gegen 11 Uhr in Nord-Sachsen sowie gegen 16 Uhr südlich von Cottbus in Brandenburg zwei Kreditinstitute überfallen haben sollen.

Auf der A15 konnten Beamte bei ihrer Fahndung am frühen Mittwochabend die Täter kurzzeitig sogar ausmachen und verfolgen, bis sich ihre Spur auf der B115 bei Simmersdorf verlor. Nur wenige Kilometer entfernt fanden sie nun das hochwertige Auto.

Beamte der Bereitschaftspolizei aus Cottbus durchsuchten anschließend bis in die Dämmerung das Waldstück entlang der Autobahn und fanden dort mehrere Beweismittel, die für die Kriminalpolizei wichtig sein dürften. Darunter war auch das Kennzeichen aus dem bayrischen Rosenheim, das zuvor gestohlen und bei den beiden Taten benutzt wurde.

Der Audi A8 wurde für die weitere kriminaltechnische Untersuchung sichergestellt. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Süd in Cottbus.