Herzfelde

Ungeplanter Brand in Müllverbrennungsanlage bei Berlin

Die Feuerwehr rückte bei einer Anlage zur Müllverbrennung östlich von Berlin an. Warum Hausmüll in einem Bunker brannte, ist noch unklar. Die Polizei hat aber eine erste Vermutung.

In einer Müllverbrennungsanlage östlich von Berlin ist in der Nacht zum Ostermontag ein ungeplantes Feuer ausgebrochen. Es brannte Hausmüll in einem Bunker der Anlage in Herzfelde (Märkisch-Oderland), wie die Feuerwehr mitteilte. Die Polizei hat die genaue Ursache für die Flammen noch nicht geklärt. Am wahrscheinlichsten sei, dass sich der Müll in einem Vorratsbehälter selbst entzündete, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen sollen fortgesetzt werden.

Ein Feuerwehrmann wurde nach Angaben der Regionalleitstelle Oderland mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr war zeitweise mit rund 70 Kräften im Einsatz. Auf andere Gebäude seien die Flammen nicht übergegangen. Das Feuer brach um 0.43 Uhr aus. Am Nachmittag waren die Löscharbeiten laut Polizei und Feuerwehr abgeschlossen.

Betreiber der Müllverbrennungsanlage ist der schwedische Energiekonzern Vattenfall. Mit dem Energiekonzern sei besprochen worden, dass der Müll nun kontrolliert abbrennen soll, sagte der Leitstellen-Sprecher.

Foto: Steffen Pletl