Verkehrskontrollen

Berliner Polizei stoppt Gurtmuffel und Handysünder

Die Berliner Polizei hat in der vergangenen Woche verstärkt kontrolliert, ob Autofahrer angeschnallt sind - und nicht das Handy beim Fahren benutzen. Trotz Vorwarnung wurden Tausende Fahrer gestoppt.

Nicht angeschnallt, Handy am Ohr: Die Berliner Polizei hat bei ihren intensiven Kontrollen in der vergangenen Woche nahezu 5.000 Verstöße im ganzen Stadtgebiet geahndet, wie die Behörde am Montag mitteilte. Dabei erwischte die Polizei 2.122 Gurtsünder. In 86 Fällen seien mitfahrende Kinder nicht ordnungsgemäß und in weiteren 77 Fällen überhaupt nicht angeschnallt gewesen.

Trotz Vorwarnung musste die Polizei 1.876 Autofahrer anhalten, die während der Fahrt ohne Freisprechanlage mit dem Handy telefonierten. Die Beamten stoppten zudem 73 Handysünder, die mit dem Fahrrad unterwegs waren.

In 774 weiteren Fällen schrieben die Polizisten Anzeigen wegen weiterer Ordnungswidrigkeiten – wie das Missachten roter Ampeln.

„In erschreckender Weise zeigt dieses Ergebnis wieder, wie leichtsinnig viele Fahrzeugführer schwere eigene und Verletzungen anderer in Kauf nehmen“, stellte die Polizei fest. Man hoffe „inständig, dass die Tausenden verkehrsaufklärerischen Gespräche einigermaßen nachhaltig wirken“.

Die Polizei werde im weiteren Jahresverlauf ein besonderes Augenmerk auf derartige Verstöße richten.