Staaken

26-Jähriger bei Streit lebensgefährlich verletzt

Bei einer Auseinandersetzung in einem Wohnhaus im Spandauer Ortsteil Staaken ist eine Mann lebensgefährlich verletzt worden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

In der Nacht zum Mittwoch ist ein 26 Jahre alter Mann mit lebensgefährlichen Verletzungen in einer Wohnung im Pillnitzer Weg in Staaken gefunden worden. Der 44-jährige Mieter und eine 23-Jährige wurden noch am Tatort festgenommen. Die Hintergründe der Tat blieben am Mittwoch völlig unklar.

Nach Angaben der Feuerwehr waren die Rettungskräfte gegen Mitternacht von einer bislang unbekannten Person in die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus gerufen worden. Die Feuerwehrleute fanden den lebensgefährlich verletzten 26-Jährigen und riefen einen Notarzt hinzu. Der Verletzte wurde zur Behandlung ins Virchow-Klinikum nach Wedding gebracht. Noch in der Wohnung wurden der 44 Jahre alte Mann und die 23-jährige Frau vorläufig festgenommen, um sie zu den Ereignissen zu vernehmen.

Am Mittwochmorgen ging die Polizei noch von einer versuchten Tötung aus. Doch im Laufe des Tages führten die ersten Erkenntnisse der Mordkommission dazu, dass der Fall auf gefährliche Körperverletzung runtergestuft wurde. Deswegen übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen. Am Mittwoch machten die Beamten keine Angaben zu den Hintergründen der Tat. Auch in welcher Beziehung der 26-Jährige und die zwei Festgenommen zueinander standen, teilte die Polizei nicht mit. Nach Informationen der Berliner Morgenpost wurde der 26-Jährige mit einem Messer verletzt.

Messerstecherei in Spandau

Zuletzt endete am Sonnabend eine Messerstecherei in Spandau tödlich. Wie berichtet, war es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem Hauseigentümer Andreas B., 57, und seinem Mieter, Olaf K., 46, im Hausflur gekommen. Die beiden Männer hatten sich schon öfters gestritten. Diesmal aber eskalierte die Auseinandersetzung, Olaf K. stach dem 57-Jährigen mehrere Male mit einem Messer in den Oberkörper. Der Hauseigentümer starb wenig später im Krankenhaus an den Folgen seiner Verletzungen. Olaf K. ist mittlerweile wieder auf freiem Fuß, weil die Polizei von Notwehr ausgeht.