Gewalt in Berlin

Tödlicher Streit mit Messer im Treppenhaus

Ein 46-Jähriger wird verdächtigt, in einem Treppenhaus in Hakenfelde einen 57-Jährigen im Streit mit mehreren Messerstichen getötet zu haben. Nachbarn riefen die Polizei.

Ein 57 Jahre alter Mann ist am Sonnabend im Spandauer Ortsteil Hakenfelde in einem Treppenhaus durch Messerstiche lebensgefährlich schwer verletzt worden. Er starb nach dem Angriff in einem Krankenhaus.

Als Tatverdächtiger gilt nach Polizeiangaben ein 46 Jahre alter Bewohner des Hauses an der Neuendorfer Straße, wo es am Vormittag zu einem folgenschweren Streit gekommen war. Der Mann konnte unmittelbar nach der Tat noch in dem Mehrfamilienhaus festgenommen werden, danach wurde er vernommen. Die Hintergründe des Verbrechens sind bislang noch unklar. Die Ermittlungen der 2. Mordkommission dauern an.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 46-Jährige kurz vor 11 Uhr den elf Jahre älteren Mann in dem Treppenhaus mit einem Messer angegriffen. Der 57-Jährige erlitt dabei mehrere Stichverletzungen im Oberkörper. Nachbarn waren auf die Auseinandersetzung aufmerksam geworden und hatten die Polizei und die Feuerwehr alarmiert.

Ein Notarztwagen brachte den schwer Verletzten noch auf die Intensivstation des Vivantes-Klinikums an der Neuen Bergstraße, wo das Opfer jedoch wenig später den Folgen der Verletzungen erlag.