Großeinsatz

Brand in Potsdamer Wohnhaus - Elf Menschen verletzt

Das Feuer war im Keller ausgebrochen, konnte aber zügig gelöscht werden. Elf Personen kamen mit Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus. Auch die Berliner Feuerwehr war im Einsatz.

Bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Potsdam sind am Sonntag elf Menschen verletzt worden. Rettungskräfte brachten sie wegen Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus, wie die Polizei berichtete. „In Lebensgefahr schwebt keiner von ihnen.“ Feuerwehrleute retteten mehrere Mieter mit Drehleitern aus dem verqualmten Gebäude.

Dichte Rauchwolken zogen vom Keller durch mehrere Hausaufgänge des fünfgeschossigen Wohnhauses. Rauchmelder schlugen an. Um 6.45 Uhr meldete die Feuerwehr den Brand bei der Polizei. Durch den starken Rauch waren 40 Wohnungen betroffen, wie die Regionalleitstelle Nordwest der Feuerwehr in Potsdam mitteilte. Der Vermieter brachte 39 Bewohner in Notunterkünfte. Betroffene kamen auch bei Verwandten unter. Zunächst war unklar, ob sie noch am Sonntag zurück in ihre Wohnungen können.

An dem Einsatz waren mehrere Feuerwehren mit zusammen 15 Fahrzeugen beteiligt. Fünf Rettungswagen kamen aus Berlin und dem Landkreis Potsdam-Mittelmark zu Hilfe. Die Verkehrsbetriebe Potsdam stellten einen Bus bereit, um die Betroffenen in andere Quartiere zu bringen. Insgesamt waren 85 Einsatzkräfte vor Ort.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zum Ausbruch des Feuers aufgenommen. Mit Ergebnissen sei aber erst im Laufe der Woche zu rechnen, teilte die Polizei mit. Auch zur Höhe des Schadens konnte die Behörde zunächst keine Angaben machen.

( dpa/bee )