Schöneberg

Opfer war offenbar selbst der Täter

Ein Mann behauptet, er sei von einem Lokalangestellten mit Reizgas besprüht worden. Doch das war offenbar nur die halbe Geschichte.

Ein 46-Jähriger, der behauptete, Opfer einer Straftat geworden zu sein, ist möglicherweise selbst nicht ganz unschuldig.

Wie die Polizei mitteilte, hatten Rettungskräfte in der Nacht zu Mittwoch am Nollendorfplatz in Schöneberg einen 46-Jährigen versorgt und die Polizei gerufen. Den Beamten erzählte der Mann, er sei vor einem Lokal in der Motzstraße von einem Angestellten des Lokals mit Reizgas besprüht worden.

Die Polizei begleitete den 46-Jährigen zu dem Lokal, wo er auch den 28-Jährigen angeblichen Täter entdeckte. Der jedoch sagte wiederum, dass der 46-Jährige gegen 2 uhr mit einem Hammer in der Hand vor ihm gestanden und Drohungen gegen Schwule von sich gegeben habe. Darauf hab er das Pefferspray eingesetzt, da er sich bedroht gefühlt habe.

Der Polizeiliche Staatsschutz hat jetzt die Ermittlungen übernommen.