Prenzlauer Berg

Mann liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Nach mehreren Unfällen hat sich ein Mann in Prenzlauer Berg eine Verfolgungsjagd mit de Polizei geliefert. Die Beamten konnten ihn schließlich stellen.

Ein Autofahrer hat sich in der Nacht zu Montag mit der Polizei eine Verfolgungsjagd durch Prenzlauer Berg geliefert.

Zunächst hatten Fußgänger den Skoda-Fahrer gegen 1.30 Uhr dabei beobachtet, wie er in der Michelangelostraße erst in eine Baustelle und beim Zurücksetzen dann gegen geparktes Auto fuhr. Der Fahrer besah sich den Schaden und fuhr dann einfach weiter.

Polizisten sahen den Skoda kurz darauf in der Greifswalder Straße und versuchten, ihm den Weg abzuschneiden. Daraufhin wendete der Mann und fuhr engegen die Fahrtrichtung weiter, wobei er fast einen Einsatzwagen gerammt hätte, wenn dieser nicht eine Vollbremsung und ein Auseichmanöver gemacht hatte. Der Unbekanne floh zunächst erfolgreich.

Allerdings meldete sich ein Anwohner der Sültstraße kurz darauf bei der Polizei, weil er einen Unfall beobachtet hatte. Die Beamten entdeckten einen beschädigten Saab, nicht jedoch den Skoda.

Den fand dafür der Pförtner eines Wohnheims in der Storkower Straße. Dort stand der Wagen mit laufendem Motor und eingeschalteten Scheibenwischern. Nun konnten die Polizisten auch den Besitzer ausfindig machen, der zunächst sagte, er sei nicht gefahren. Zudem zeigte er den Diebstahl seines Autos an. Allerdings verwickelte er sich laut Polizei in Widersprüche.

Ein Atemalkoholtest ergab 0,0 Promille, allerdings gab der Mann zu, regelmäßig zu kiffen. Die Polizei nahm ihn zur Blutentnahme mit, der Wagen wurde sichergestellt.