Berlin-Schmargendorf

Tatverdächtiger nach Überfall auf Juwelier festgenommen

Vor knapp einem Jahr hatten mehrere Täter ein Juweliergeschäft in Berlin ausgeraubt. Jetzt konnte ein Verdächtiger ermittelt werden, der wegen eines ähnlichen Deliktes in Niedersachsen gefasst wurde.

Knapp ein Jahr nach dem Überfall auf ein Juweliergeschäft in Berlin-Schmargendorf ist die Polizei den mutmaßlichen Tätern auf der Spur. Die Staatsanwaltschaft und das Landeskriminalamt identifizierten einen Mann, der am Überfall auf das Geschäft an der Berkaer Straße im Februar 2014 beteiligt gewesen sein soll, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Am 27. Februar 2014 war ein damals 61 Jahre alter Juwelier von zwei Männern mit dem Pistolengriff auf den Kopf geschlagen und danach gefesselt worden. Ein dritter Komplize hatte sich mit einer Tasche dazugesellt. Die Männer konnten unerkannt entkommen. Der Juwelier war mit Kopf- und Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus gekommen.

Im November 2014 sei bei einem Einbruch in Niedersachsen ein 20-Jähriger festgenommen worden, teilte die Polizei weiter mit. Dessen Spuren führten auch zum Überfall in Schmargendorf. Nach Polizeiangaben soll es sich bei dem Mann um den Komplizen handeln, der das Geschäft mit der Tasche betreten hatte. Bei einer Vernehmung in der Haftanstalt in Uelzen gestand der Mann seine Beteiligung. Die Ermittlungen zu den insgesamt vier Mittätern dauerten an.