Charlottenburg

Transporter stellt sich auf A100 quer - Fahrer flüchtet

Ein Transporter hat am Sonnabend zu einem Stau auf der A100 geführt. Der Laster stand quer, von dem alkoholisierten Fahrer fehlte zunächst jede Spur. Doch die Polizei spürte ihn bald auf.

Ein alkoholisierter 42-Jähriger hat am Sonnabendnachmittag auf der Stadtautobahn in Charlottenburg erst einen Unfall verursacht und ist dann zu Fuß geflüchtet. Gegen 14.30 Uhr rammte er mit seinem „VW-Transporter“ in Höhe der Anschlussstelle Spandauer Dann einen vor ihm fahrenden „Toyota“. Bereits vorher soll der Mann nach Zeugenaussagen durch seine aggressive Fahrweise aufgefallen sein.

Durch den Aufprall kam der „VW“ ins Schleudern, prallte mit der Front seitlich gegen die rechte Leitplanke, drehte sich und kam schließlich quer zur Fahrbahn zum Stehen.

Der Fahrer stieg daraufhin aus, wechselte kurz ein paar Worte mit einigen Zeugen und entfernte sich dann vom Unfallort. Aufgrund der Beschreibung des Mannes von Zeugen konnten Polizisten diesen wenig später in seiner Wohnung ausfindig machen und zur Blutentnahme zu einer Gefangenensammelstelle bringen.

Der „T5“ war stark beschädigt und es lief Öl auf die Fahrbahn, so dass die Autobahn in Fahrtrichtung Süd erst für eine Stunde total und dann für mehrere Stunden teilweise gesperrt werden musste. Der Stau reicht zurück bis zum Flughafen Tegel.

Die Fahrbahn musste durch eine Spezialfirma gereinigt, das beschädigte Fahrzeug abgeschleppt werden. Der Verkehrsermittlungsdienst hat die weitere Bearbeitung dieses schadensträchtigen Unfalls übernommen.