East Side Gallery

Taschendieb springt auf Flucht vor Polizei in die Spree

Erst stahl er in einem Club nahe der East Side Gallery eine Geldbörse, dann stürzte er sich auf der Flucht vor der Polizei in die Spree: Ein Taschendieb sorgte für einen Tauchereinsatz.

Foto: schroeder

In der Nacht zum Zweiten Weihnachtstag ist ein Mann auf der Flucht vor der Polizei in Friedrichshain in die Spree gesprungen. Der Mann hatte zuvor versucht, in einem Club einer Frau ein Portemonnaie zu klauen. Die 29-Jährige hatte ihn dabei beobachtet, wie er die Geldbörse aus ihrer abgelegten Handtasche entwendete. Als sie ihn ansprach, flüchtete der Dieb mit der erlangten Beute und lief auf die Mühlenstraße. Die Bestohlene folgte dem Tatverdächtigen und rief die Polizei.

Kurze Zeit später sahen die eintreffenden Polizisten den Mann, als er Richtung Warschauer Straße lief und auf der Rückseite der East Side Gallery verschwand. Als sie den Unbekannten dort wiederentdeckten, sahen sie ihn in Richtung Spree laufen, ins Wasser springen und in Richtung des gegenüberliegenden Ufers schwimmen. Sofort herbeigerufene Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr und der Wasserschutzpolizei suchten ergebnislos die Wasserstraße und das Ufer ab.

Einem Polizeisprecher zufolge sei davon auszugehen, dass der Mann es geschafft hat, an anderer Stelle wieder ans Ufer zu klettern und zu fliehen. Das Geschehen ereignete sich gegen 3 Uhr in der Nacht. Die Ermittlungen dauern an.