Grunewald

Flucht vor Polizei endet am Zaun

Nach einer Verfolgungsjagd auf der Stadtautobahn verlor der Peugeot-Fahrer auf einem Waldweg in Grunewald die Kontrolle über sein Fahrzeug und flüchtete zu Fuß weiter.

Foto: ABIX

Als Beamte der Autobahnpolizei auf die Stadtautobahn A100 fuhren, bemerkten sie in der Nähe der Anschlussstelle Beusselstraße kurz vor 1 Uhr einen Kleinwagen der Marke Peugeot, der mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Der Fahrer des Wagens bemerkte die Streife offenbar im Rückspiegel und trat weiter auf das Gaspedal. Alle Aufforderungen zum Halt ignorierte er. An der Abfahrt Hohenzollerndamm verließ der Peugeot-Fahrer die Autobahn und setzte seine Flucht fort. In der Cunostraße sei er dann mit über 100 Stundenkilometern in einer 30-Zone unterwegs gewesen, hieß es. Auch das Befahren einer Sackgasse in der Pücklerstraße hinderte den Autofahrer nicht, seine Fahrt abzubrechen. Stattdessen fuhr er ungebremst durch eine Holzschranke und fuhr einen mit nassem Laub bedeckten Waldweg in Richtung Grunewaldsee entlang.

Nach circa 500 Metern und einer leichten Kurve verlor er dann schließlich die Kontrolle über den Kleinwagen und prallte gegen einen Zaunpfeiler. Nach einer 180-Grad-Drehung des Fahrzeuges flüchtete der Mann in den Wald. Die Beamten suchten den Nahbereich ab, wobei auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam - erfolglos. Gegen den noch unbekannten Fahrer wird nun ermittelt. Den Fluchtwagen, in dem unter anderem ein Messer gefunden wurde, stellten die Beamten sicher.