Berlin

Polizisten entdecken Kabeldiebe in Erdloch und auf Baum

Die Bundespolizei haben in den vergangenen Tagen mehrere Kabeldiebe in Berlin festgenommen. Insgesamt hatten die osteuropäische Täter mehrere hundert Meter Kupferkabel gestohlen.

In einem ersten Fall erhielt die Bundespolizei bereits am Freitagabend gegen 19.30 Uhr eine Störungsmeldung auf der Bahnstrecke Lichtenrade - Mahlow. Alarmierte Bundespolizisten sahen am Tatort mehrere Personen flüchten. Sie suchten das Umfeld unter Zuhilfenahme eines Diensthundes und eines Polizeihubschraubers ab.

Einen Täter fanden sie in einem Baum sitzend. Sein Komplize hatte sich in einem Erdloch versteckt. Die zwei Männer im Alter von 25 und 26 Jahren hatten mit den flüchtigen Tätern insgesamt 500 Meter Kupferkabel von den Bahnanlagen gestohlen.

Einen Tag später beobachteten Bundespolizisten gegen 4.10 Uhr in der Nähe des Bahnhofs Ostkreuz drei Männer im Alter von 35 bis 39 Jahren, die gerade alte Kupferkabel aus einem Baustellencontainer in ihr Auto luden. Im Kofferraum befanden sich bereits 30 Meter Kabel.

In einem dritten Fall konnten Bundespolizisten am Montag zwischen den Bahnhöfen Baumschulenweg und Köllnische Heide drei Personen beim Diebstahl an einem Kabelschacht beobachten. Bei den Tatverdächtigen handelte es sich um drei Männer im Alter von 37, 43 und 52 Jahren.

Die Bundespolizei leitete gegen alle Tatverdächtigen Ermittlungsverfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls ein. Für die drei Männer aus Polen hat der zuständige Richter Untersuchungshaft angeordnet. Die anderen Tatverdächtigen konnten die Dienststellen nach den polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen.