Friedrichshain

Mann von Metallzaun aufgespießt

Ein Mann im Alter zwischen 40 und 50 Jahren hat sich beim Klettern über einen Metallzaun selbst aufgespießt. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Feuerwehr gegen 8 Uhr am Sonnabendmorgen. Das Unfallopfer versuchte an der Richard-Sorge-Straße in Friedrichshain über einen schmiedeeisernen Zaun mit Spitzen zu klettern. Bei dem Kletterversuch rutschte er ab und spießte sein Bein auf der Zaunspitze auf. Die Feuerwehr trennte das Metallteil ab und brachte den Verletzten mit dem Stück Zaun im Bein in das Krankenhaus Friedrichshain.

"Bei einer so genannten Pfählungsverletzung entfernen wir das Teil im Körper nie aus der Wunde", erklärte ein Sprecher der Einsatzzentrale der Feuerwehr. "Wir können am Einsatzort nicht wissen, ob möglicherweise ein Arterie oder innere Organe verletzt wurden. Entfernen wir das Element, kann es plötzlich zu starken Blutungen kommen." Dass ein Opfer mit dem Teil im Körper in das Krankenhaus gebracht wird, sei ein völlig routinemäßiger Vorgang. Erst nach dem Röntgen im Krankenhaus können die Ärzte operieren.

Der Einsatz dauerte ungefähr eine Stunde.