Bad Freienwalde/Schwedt

Wieder Autodiebe in Brandenburg festgenommen

Bereits am Donnerstagmorgen ging Bundespolizisten aus Angermünde auf der Bundesstraße 158 ein Autodieb ins Netz. Er hatte in der Nacht zuvor einen Pkw im Landkreis Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern) gestohlen und versuchte mit ebenfalls gestohlenen Kennzeichen unbemerkt nach Polen auszureisen.

Das Fahrzeug fiel gegen 7.50 Uhr ins Visier der Beamten, die den Pkw kurz darauf am ehemaligen Grenzübergang Hohenwutzen stoppten. Am Steuer saß ein 30-jähriger polnischer Staatsbürger, der keine Fahrzeugpapiere vorweisen konnte. Als die Bundespolizisten das Auto daraufhin näher in Augenschein nahmen, bestätigte sich ihr Verdacht. Der Türgriff der Fahrertür war beschädigt, und im Zündschloss steckte ein mechanisches Überdrehwerkzeug. Eine Überprüfung der Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) ergab zudem, dass die angebrachten Kennzeichen nicht zu dem kontrollierten Auto gehören. Die Beamten nahmen den 30-Jährigen daher vorläufig fest und leiteten Strafverfahren ein.

Am Freitagvormittag nahmen Beamte dann einen weiteren Autodieb fest, diesmal am ehemaligen Grenzübergang Schwedt (Oder). Der Mann aus Polen versuchte sich zunächst der Kontrolle zu entziehen, konnte aber wenig später im Stadtgebiet Schwedt gestoppt und dingfest gemacht werden. Auch dieses Auto war gestohlen worden. Die angebrachten Kennzeichen aus dem Landkreis Lippe (Nordrhein-Westfalen) gehörten nicht zum Fahrzeug und waren ebenfalls nach Diebstahl zur Fahndung ausgeschrieben.