Potsdam

Streit um Taxi endet für Schläger im Gefängnis

Nachdem ein Streit um ein freies Taxi am Neujahrsmorgen in Potsdam eskalierte, mussten Bundespolizisten einschreiten.

Drei Männer im Alter von 21 bis 23 Jahren traten und schlugen am Hauptbahnhof auf zwei junge Männer ein. Bundespolizisten konnten die Angreifer nur mit Pfeffersprayeinsatz von weiteren Attacken abhalten und lieferten einen jungen Mann letztendlich in die Justizvollzugsanstalt ein.

Gegen 5 Uhr befanden sich am 1. Januar die beiden 28 und 30 Jahre alten Opfer mit zwei Begleiterinnen am Taxistand vor der Bahnstation. Als der Ältere ein Taxi besteigen wollte, schubste ihn ein 22-jähriger Mann aus Wedding zu Boden. Zwei 21 und 23 Jahre alte Polen schlugen und traten unvermittelt auf das am Boden liegende Opfer ein. Als der Begleiter einschreiten wollte, schubste das Trio auch ihn zu Boden und attackierte ihn mit Fußtritten.

Beamte der Bundespolizei bemerkten die Auseinandersetzung und schritten ein. Trotz mehrfacher Aufforderung von den Opfern abzulassen, traten die Angreifer weiter auf sie ein. Die Polizisten setzten daraufhin Pfefferspray ein, um die Angreifer zu überwältigten.

Die Fußtritte und Schläge hatten die 28- und 30-Jährigen mehrfach im Kopf- und Schulterbereich getroffen. Sie erlitten dadurch Platzwunden und Hämatome.

Die Bundespolizei leitete gegen das Trio ein Strafverfahren wegen Gefährlicher Körperverletzung und Körperverletzung ein. Bei der Überprüfung der Personalien der Täter stellten die Beamten fest, dass gegen den Weddinger ein Haftbefehl wegen Körperverletzung vorlag. Nach Abschluss der Sachbearbeitung wurde er in eine Haftanstalt gebracht. Er und seine beiden Komplizen sind bereits wegen diverser Delikte polizeibekannt. Die beiden Polen wurden auf freiem Fuß belassen.