Berlin

Vier Geldautomaten auf Bahnhöfen beschädigt

Gleich viermal haben bislang unbekannte Täter am frühen Dienstagmorgen Geldautomaten gesprengt. Die Polizei geht davon aus, dass in mehreren Fällen Silvesterböller eingesetzt wurden.

Innerhalb von nur drei Stunden schlugen die Täter in Neukölln, Tempelhof und Wilmersdorf zu. Die Serie begann gegen 2.30 Uhr, als im S-Banhof Neukölln an einem auf dem Bahnsteig aufgestellten Geldautomaten ein Sprengkörper detonierte. Durch die Wucht der Explosion wurde auch ein in der Nähe stehender Fahrkartenautomat beschädigt.

Gegen 3.35 Uhr sahen Passanten auf der Zwischenebene des U-Bahnhofs Alt-Tempelhof nach einen lauten Knall zwei Männer, die sich an einem Geldautomaten zu schaffen machten. Anschließend fuhren sie in einem dunklen BMW davon. Der Automat wurde erheblich beschädigt, ob Geld entwendet wurde, teilte die Polizei nicht mit.

Nur wenige Minuten später, gegen 3.40 Uhr wurden zwei weitere Männer beobachtet, als sie sich an einem Automaten im U-Bahnhof Spichernstraße zu schaffen machten. Die Sprengung missglückte allerdings, auch der Versuch der Männer, in den Raum hinter dem Automaten zu gelangen, misslang.

Gegen 5.25 Uhr schließlich löste ein Brandmelder in einer Bankfiliale an der Grenzallee in Neukölln Alarm aus. Auch hier hatten Unbekannte versucht, zwei Automaten zu sprengen.