Brandenburg

Doppelter Fahndungserfolg für die Bundespolizei

Gleich doppelten Fahndungserfolg verbuchten Bundespolizisten am frühen Mittwochmorgen auf der Bundesautobahn 12. Zwei per Haftbefehl gesuchte Straftäter wurden von den Beamten gefasst.

Einen der beiden Straftäter nahmen die Beamten gegen 6.15 Uhr fest, als sie einen polnischen Linienbus kontrollierten, der nach Berlin fuhr. Während der fahndungsmäßigen Überprüfung der Reisenden, stellten die Fahnder bei einem 35-jährigen Mann fest, dass dieser seit Juni dieses Jahres wegen schwerer räuberischer Erpressung per Untersuchungshaftbefehl gesucht wird.

Der 35-Jährige steht im Verdacht, in einem Hamburger Lokal einen Mann mit einem Messer bedroht und ihm Geld geraubt zu haben. Bei dem Räuber besteht Fluchtgefahr, woraufhin das Amtsgericht den Untersuchungshaftbefehl erließ. Die Beamten nahmen den Mann daraufhin fest. Nach der Vorführung des Mannes beim Amtsgericht Frankfurt (Oder) wurde erst einmal in die Justizvollzugsanstalt gebracht.

Bereits drei Stunden zuvor konnten die Beamten einen polnischen Mann ausfindig machen, nach dem per Vollstreckungshaftbefehl gesucht wurde. Er mit dem Auto in Richtung Berlin unterwegs. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth suchte den Mann seit Mai 2011. Der 28-Jährige war vom Amtsgericht Nürnberg Ende Dezember 2010 aufgrund begangener Diebstahlshandlungen verurteilt wurden.

Durch die Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 1843,50 Euro konnte er die 90-tägige Ersatzfreiheitsstrafe abwenden. Nachdem er bezahlt hatte konnte er seine Reise fortsetzen.