Mitte

Schwarzfahrer verletzt Ticketkontrolleure

Bundespolizisten haben am Montag auf dem Berliner Hauptbahnhof eine tätliche Auseinandersetzung beendet. Nach einer Fahrkartenkontrolle hatte ein Mann die Kontrolleure angegriffen und verletzt.

Gegen 14 Uhr wurde der 20-jährige Berliner in der S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Friedrichstraße und Hauptbahnhof ohne Fahrausweis angetroffen. Er weigerte sich, seine Personalien anzugeben, und wollte flüchten, als der Zug am Hauptbahnhof hielt.

Es kam zu einem Gerangel zwischen ihm und den beiden 30 und 31 Jahre alten Kontrolleuren. Während der Auseinandersetzung täuschte der 20-Jährige einen Asthmaanfall vor und warf sich auf den Boden. Als die beiden Kontrolleure Erste Hilfe leisten wollten, griff er sie unvermittelt an. Dabei trat er seinen Opfern in den Rücken, gegen Beine und Brust, schlug ihnen mit der Faust ins Gesicht.

Beide Opfer erlitten sichtbare Abschürfungen und klagten über Schmerzen.

Ein Fahrgast half den Kontrolleuren, den Angreifer bis zum Eintreffen der Bundespolizei festzuhalten. Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Erschleichens von Leistungen und Körperverletzung ein. Der junge Mann kam nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.