Kreuzberg

„Blockupy“-Protestler trainieren Blockaden

Aktivisten der „Blockupy“-Bewegung haben am Sonnabend in Berlin für die Blockade der Europäischen Zentralbank in Frankfurt trainiert.

Rund 50 Demonstranten stellten auf dem Heinrichplatz in Kreuzberg das Verhalten bei einem Polizeieinsatz nach. Sie bereiten sich auf die geplanten „Blockupy“-Aktionstage am 31. Mai und 1. Juni in Frankfurt vor, wie Sprecher Hanno Bruchmann sagte. Hier wollen die Aktivisten gegen die Politik von Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds protestieren. „Wir hoffen auf mehrere tausend Teilnehmer“, sagte Bruchmann.

Das „Blockupy“-Bündnis wird von mehreren linksradikalen Gruppen getragen. Auch Gewerkschaften, Studierendenverbände und die globalisierungskritische Organisation Attac engagieren sich. Mit seinen Aktionen knüpft das Bündnis an die kapitalismuskritische Occupy-Bewegung an, die 2011 mit dem Protest gegen die Macht der Finanzmärkte Schlagzeilen gemacht hatte.

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