Berlin

Mehrere Verletzte nach Brandstiftungen in Wohnhäusern

In der Nacht zu Donnerstag hat es gleich in mehreren Wohnhäusern in Berlin gebrannt – in allen Fällen ist von Brandstiftung auszugehen. Das teilte die Polizei am Feiertag mit. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Unbekannte zündeten in einem Treppenhaus in Tempelhof einen Kinderwagen an. Die Flammen griffen auf vier weitere Wagen über. Mieter löschten das Feuer mit einem Gartenschlauch, dabei erlitten mehrere Bewohner eine Rauchvergiftung. Auch in einem Nachbarhaus hätten Unbekannte vermutlich kurz zuvor versucht, ein Feuer zu legen - allerdings vergeblich.

Ebenfalls gleich zweimal schlugen Brandstifter womöglich in Spandau-Wilhelmstadt zu. Dort brannte es in nah beieinander gelegenen Häusern im Müllraum. Ein Mieter alarmierte die Feuerwehr, verletzt wurde dort niemand.

Im Märkischen Viertel in Reinickendorf brannten im Eingangsbereich eines Wohnhauses mehrere Holzpaletten. Auch hier rief ein Bewohner die Polizei, mehrere Mieter mussten das Gebäude während der Löscharbeiten verlassen. Eine 30-jährige Frau erlitt eine Rauchvergiftung. In allen Fällen dauerten die Ermittlungen an, sagte ein Sprecher der Polizei. Verdächtige seien noch nicht gefasst worden.