Brandenburg

Zwei Männer sterben bei Verkehrsunfällen

Zwei Männer sind am Wochenende bei Verkehrsunfällen in Brandenburg ums Leben gekommen. Ein 22-Jähriger starb im Kreis Oberspreewald-Lausitz, nachdem er laut Polizei vor einer Kontrolle geflüchtet war. Bei Guteborn kam der Wagen von der Straße ab, überschlug sich mehrfach – und prallte gegen einen Baum. Der 22-Jährige und seine Begleiter im Alter von 20 und 16 Jahren wurden aus dem Auto geschleudert. Der Fahrer erlag seinen Verletzungen noch am Unfallort, die beiden anderen Männer kamen ins Krankenhaus.

Bei dem zweiten tödlichen Verkehrsunfall starb ein Motorradfahrer. Der 34-Jährige war am Sonntag im Landkreis Märkisch-Oderland mit bei Leuenberg einem Kleintransporter zusammengestoßen. Die Bundesstraße 158 in Richtung Angermünde (Uckermark) war zeitweise komplett gesperrt. Bereits am Samstag hatte es – bei bestem Spätsommerwetter - mehrere Motorrad-Unfälle im Land gegeben. Dabei wurden unter anderem im Bereich Oberhavel drei Menschen verletzt, wie die Polizei berichtete.

Insgesamt gab es am Samstag 167 Unfälle. 38 Menschen wurden verletzt. Angaben zum Sonntag lagen zunächst nicht vor. Besonders viel Aufmerksamkeit zog ein Wildunfall auf dem östlichen Berliner Ring auf sich: Ein junger Elch war am Samstag beim Überqueren der A10 zwischen Rüdersdorf und Erkner ums Leben gekommen. Bei dem Unfall mit dem imposanten Wildtier wurde auch ein Autofahrer verletzt. Die Strecke war zeitweise gesperrt.