Eisenhüttenstadt

Feuer in Asylheim möglicherweise durch Bewohner gelegt

Nach dem Feuer in einer Unterkunft für Ausländer in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) ist ein Bewohner als Tatverdächtiger ermittelt worden. Dem 28-Jährigen wird schwere Brandstiftung vorgeworfen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Vergangenen Freitag war eine Matratze vor der verschlossenen Tür eines Raumes angesteckt worden. Die beiden Bewohner des Zimmers wurden durch den Rauch wach und konnten durch das Fenster über ein Baugerüst ins Freie flüchten. Ein Wachmann erlitt eine Rauchvergiftung, als er die Flammen löschen wollte.

Bereits im vergangenen Dezember hatte es in dem Heim gebrannt. Zuvor gab es eine Auseinandersetzung unter Asylbewerbern. Alle 170 Bewohner des Heims konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Allerdings erlitten einige Menschen beim rettenden Sprung durchs Fenster Schnittverletzungen.