Oberhavel

In Oranienburg werden erneut Bomben aus dem Krieg gesucht

In Oranienburg im Kreis Oberhavel wird erneut nach Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht. Im Mittelpunkt stehe die Kuhwiese, wo in acht und zwölf Metern Tiefe bereits mögliche Bomben entdeckt worden waren, berichtet die „Märkische Allgemeine“ (Donnerstag). Bis Ende Juli werde dort Grundwasser abgepumpt, um Sicherheit zu haben, ob es sich um Sprengkörper handele. Bestätigt sich der Verdacht, soll es Anfang August zu einer Entschärfung oder Sprengung kommen. In beiden Fällen müsste das Gelände weiträumig abgesperrt werden. Oranienburg wurde als ein Zentrum der Rüstungsindustrie im Zweiten Weltkrieg häufig bombardiert. Seit dem Jahr 1990 sind mehr als 130 Bomben unschädlich gemacht worden, 350 weitere werden dort noch vermutet.