Cottbus

Leiche am Spree-Wehr gefunden

Die Leiche eines Mannes ist am Mittwochmorgen am Großen Spree-Wehr in Cottbus entdeckt worden. Der leblos im Fluss treibende Körper war einer Passantin aufgefallen. Es liege nah, dass es sich hierbei um den Vermissten eines Badeunfalls handle, sagte Ralph Meier von der Polizeidirektion Süd. Der 19-Jährige war bei der Rettung seines Bruders, der am Spree-Wehr im Ortsteil Kiekebusch untergegangen war, selbst in der Strömung abgekommen und konnte trotz einer anschließenden Suchaktion bisher nicht gefunden werden. Ob es sich bei der Wasserleiche tatsächlich um ihn handle, untersuche derzeit die Kriminalpolizei, sagte Polizeisprecher Meier.

Eine weitere Person wird ebenfalls nach einem Badeunglück am ersten Juli-Wochenende vermisst. Es handelt sich dabei um einen 41 Jahre alten Mann, der im Senftenberger See (Oberspreewald-Lausitz) verschwunden ist. Zusammen mit seinem siebenjährigen Sohn war dieser mit einem Tretboot unterwegs. Das Kind glitt über eine angebaute Rutsche ins Wasser und scheiterte bei dem Versuch, wieder ins Boot zu klettern. Der Vater wollte ihm zu Hilfe eilen, tauchte jedoch nicht mehr auf. Der Junge konnte durch die Besatzung eines Segelbootes aus dem Wasser gezogen und gerettet werden. Eine sofort eingeleitete Suchaktion der Polizei und Wasserwacht wurde am vergangenen Freitag erfolglos eingestellt.