Brandenburg

Badeunfälle – Suche nach Vermissten dauert an

Nach Badeunfällen in Südbrandenburg dauert die Suche nach zwei Vermissten an. Am Freitag war ein 19 Jahre alter Mann in Cottbus in der Spree untergegangen und verschwunden, als er seinen Bruder retten wollte. Die Suche nach dem Vermissten wurde am Samstag wieder aufgenommen, blieb nach Polizeiangaben bis zum Vormittag aber erfolglos.

Der gerettete 24-Jährige war am Kiekebuscher Wehr in die Spree gesprungen und untergegangen. Sein Bruder wollte ihm helfen und sprang hinterher. Helfer holten den 24-Jährigen an das Ufer. Sein Bruder tauchte zwar nochmals auf, verschwand dann aber mit der Strömung. Der 24-Jährige kam in ein Krankenhaus.

Auch knapp eine Woche nach seinem Verschwinden im Senftenberger See ist ein 41-Jähriger noch nicht gefunden worden. Der Vater war am Sonntag mit seinem siebenjährigen Sohn in einem Tretboot unterwegs. Das Kind glitt etwa 300 Meter vom Ufer entfernt ins Wasser. Sein Vater sprang hinterher, tauchte jedoch nicht mehr auf. Der Junge wurde von einem Segelbootfahrer gerettet.

Nachdem die Suche nach dem 41-Jährigen mit Tauchern vorerst eingestellt wurde, ist nun einmal täglich ein Boot auf dem Wasser unterwegs, wie ein Polizeisprecher am Samstag in Cottbus sagte. Es gebe aber nicht mehr viel Hoffnung, den Mann lebend zu finden.