Mitte

Toter in Park kein Opfer eines Verbrechens

Einen Tag nachdem ein Toter in einer Grünanlage in Berlin-Mitte gefunden worden ist, schließt die Polizei ein Verbrechen aus. Die Obduktion habe ergeben, dass kein Fremdverschulden vorliege, teilte ein Polizeisprecher am Montag mit. Bei dem Toten handele es sich um einen 46 Jahre alten Mann, der allerdings nicht in Berlin gemeldet war.

Am frühen Sonntagmorgen hatte ein anonymer Anrufer gegen 5.30 Uhr die Feuerwehr gerufen. Die Rettungskräfte begaben sich daraufhin zum Engeldamm in Mitte. Dort fanden sie den Toten in einer Grünanlage am Engelbecken. Laut Polizeiangaben seien nach ersten Erkenntnissen bei dem unbekannten Toten keine erkennbaren Verletzungen zu erkennen gewesen. Aufgrund der Situation, in der der Mann gefunden worden ist, wurde aber eine Mordkommission eingeschaltet. Da ein Verbrechen nun ausgeschlossen wird, hat die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen übernommen.

Woran der Mann gestorben ist, ist noch ungewiss. Nach Informationen von Morgenpost Online soll der Mann jedoch nicht in der Grünanlage gestorben sein. Auch wer der anonyme Anrufer war und ob dieser die Leiche in die Grünanlage schaffte, ist noch nicht geklärt. Geprüft wird zudem, ob der Mann Verbindungen zum Drogenmilieu hatte.